Schweizer Eröffnung eines Währungskrieges?
Sunday, March 15th, 2009
Es begab sich letzten Donnerstag: zum ersten Mal seit 2004 hat eine Zentralbank gegen die eigene Währung interveniert.
Der Schweizer Franken fiel um 2,6% gegen den Euro.
Artikel im Börsen-Kurier von Dr.Wilhelm Okresek haben mehrfach darauf hingewiesen, dass der “Schweizer” aus fundamentaler Sicht einfach überbewertet ist. Beratungskunden der PortConsult wissen es. Die Idee einer „sicheren“ Währung der Alpenfestung ist Nonsens: wo wird der Franken beim Grad der heutigen Wirtschaftsverflechtung hin gehen, wenn alles rund herum den Bach hinunter geht?
Warum hat also die Schweizer Nationalbank den Schritt gesetzt? Vielleicht um in einer Kette von erwarteten Aktionen das erste Glied zu sein. Sicher aber auch, weil der Würgegriff einer Währung, die einfach zu stark für das nationale Wirtschaftssystem ist, zu spürbar wurde. Wer kommt als nächster?
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